Kakao für Kinder
Kakao für Kinder

Kakao für Kinder? Klingt nach Kuscheldecke, Pyjamaparty und kleinen Schokoladenmündchen mit großen Augen. Doch so süß das Bild ist, so wichtig ist auch die Frage: Welcher Kakao ist wirklich gut für Kinder? In diesem Beitrag schauen wir uns genau das an – spielerisch, verständlich und mit einer großen Portion Nüsse... äh, Wissen natürlich. Tobi & Rosi, unsere zwei schokoladenverliebten Eichhörnchen, kommentieren wie immer fleißig mit.

Warum Kakao für Kinder so beliebt ist

Geschmack & Tradition – warum Kakao in vielen Familien dazugehört

Ob zum Sonntagsfrühstück oder als Trostspender nach einem Regentag – Kakao ist für viele Familien ein echtes Alltagsritual. Er schmeckt nicht nur süß und cremig, sondern weckt auch Erinnerungen an die eigene Kindheit.

Tobi: "Bei uns gab's immer Kakao, wenn jemand Bauchweh hatte. Hat geholfen. Also emotional zumindest."

Rosi: "Ich hatte täglich Bauchweh... aus taktischen Gründen."

Die emotionale Rolle von Kakao in Kindheitserinnerungen

Kakao ist mehr als nur ein Getränk. Er ist eine kleine Zeitreise in Tassenform. Eine Verbindung zwischen Generationen. Wer als Kind mit Kakao groß wurde, gibt das Ritual oft weiter – an die eigenen Kinder, Enkelkinder oder an Gäst*innen mit kalten Händen.

Die wichtigsten Qualitätskriterien bei Kakao für Kinder

Bio-Qualität – frei von Pestiziden und Schadstoffen

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – sie reagieren sensibler auf Schadstoffe. Darum ist es besonders wichtig, auf Bio-Kakao zu setzen. Bio-Kakaopulver stammt aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft, bei der auf chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel verzichtet wird. Was drin ist? Nur das, was wirklich rein darf.

Rosi: "Bio oder gar nicht. Ich mein, wir leben im Wald, nicht im Chemiebaukasten."

Fairer Handel – gut für Umwelt und Produzent*innen

Kinder sollen lernen, dass guter Geschmack auch gute Werte braucht. Fair gehandelter Kakao stellt sicher, dass die Bauernfamilien am Ursprung fair bezahlt werden, unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten und keine Kinderarbeit einsetzen. So wird jeder Schluck Kakao zu einem kleinen Beitrag für eine gerechtere Welt.

Herkunft & Anbau – Unterschiede, die man schmeckt

Wie beim Wein spielt auch beim Kakao die Herkunft eine Rolle: Boden, Klima und Sorte beeinflussen den Geschmack. Hochwertige Edelkakaos, wie der bei "Dein Kakao" verwendete, stammen meist aus Mittelamerika oder der Karibik und bieten ein besonders rundes, mildes Aroma – ideal für kleine Schleckermäuler.

Zuckergehalt im Blick behalten

Warum zu viel Zucker problematisch ist

Kinder lieben süß – keine Frage. Aber zu viel Zucker kann zu Problemen führen: Karies, Übergewicht, Stimmungsschwankungen. Gerade bei Getränken wird der Zuckergehalt oft unterschätzt. Ein klassischer Kinderkakao aus dem Supermarkt kann locker 3–4 Würfelzucker pro Tasse enthalten.

Natürliche Süßungsalternativen für Kinderkakao

Statt Industriezucker gibt es bessere Wege: Dattelzucker zum Beispiel. Er stammt aus ganzen, getrockneten Datteln, bringt natürlich auch Begleitstoffe wie Ballaststoffe mit und sorgt für eine angenehm karamellige Süße. Auch Xylit (Birkenzucker) ist eine Option – zahnfreundlich, aber in Maßen zu genießen.

Rohkakao vs. stark verarbeiteter Kakao

Nährstoffe und Mineralien im Vergleich

Echter Kakao enthält von Natur aus Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Kalium sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide. Doch je stärker Kakao verarbeitet wird, desto weniger bleibt davon übrig. Fertigpulver mit wenig Kakao und viel Zucker? Da bleibt vom Superfood nur noch "Food" übrig.

Schonende Verarbeitung für mehr Inhaltsstoffe

Schwach entölte Bio-Kakaopulver behalten mehr Kakaobutter und damit auch mehr Geschmack. Besonders wichtig: keine alkalische Behandlung ("dutching"), die den Gehalt an natürlichen Pflanzenstoffen verringern kann. Wer echten, unverfälschten Geschmack möchte, achtet auf solche Details.

Tipps für die Zubereitung von gesundem Kakao für Kinder

Die richtige Milchwahl – Kuhmilch, Hafer, Mandel & Co.

Ob mit Kuhmilch oder pflanzlicher Alternative: Der Geschmack des Kakaos hängt stark vom Begleiter ab. Hafermilch bringt von Natur aus eine leichte Süße mit, Mandeldrink ist eher nussig, Soja punktet mit Protein. Wichtig ist, auf ungesüßte Varianten zu achten – so bleibt der Zucker im Griff.

Kreative Varianten – von warm bis kalt

Kakao muss nicht immer heiß sein. Im Sommer geht er auch kalt, als "Kakao on the Rocks" oder als Eis am Stiel. Wer mag, kann Obstpüree untermischen (z. B. Banane oder Erdbeere), etwas Zimt oder eine Prise Vanille hinzufügen. So wird jede Tasse zum kleinen Abenteuer.

Rosi: "Ich nehm meinen Kakao mit gefrorener Himbeere. Und mit Stil."

So finden Eltern den besten Kakao für Kinder

Achte auf diese Punkte:

  • Bio-Qualität: Keine Pestizide, keine chemischen Düngemittel – dafür viel gutes Gefühl. 
  • Fair gehandelt: Damit auch die Kinder der Kakaobäuer*innen eine Zukunft haben. 
  • Kakao sollte die Hauptzutat sein und an erster Stelle stehen
  • Natürlich gesüßt, z. B. mit Dattelzucker
  • Keine Zusatzstoffe: Aromen, Emulgatoren oder Trennmittel? Braucht niemand.
  • Kindgerechter Geschmack: mild, nicht bitter
  • Am besten nicht-alkalisiert und damit nährstoffreicher

Was Kinder besonders mögen – und worauf Eltern achten können

Kinder mögen es mild, cremig und leicht süß – aber bitte ohne bittere Überraschung. Ein zu dunkler oder herber Kakao kommt selten gut an, vor allem bei jüngeren Kindern. Deshalb lohnt sich ein Blick auf den Kakaogehalt und die verwendete Süße.

Kakao mit etwa 40–50 % Kakaogehalt ist für die meisten Kinder ideal. Hier ist genug Schokoladengeschmack drin – aber ohne zu überfordern.

Und jetzt aufgepasst, hier kommen unsere Kakao-Empfehlungen für kleine und große Genießer*innen:

1. Schmecki – der Allrounder für Kids
Mild, rund, mit natürlicher Süße aus Dattelzucker und Xylit – unser "Schmecki" ist so etwas wie das goldene Mittelstück im Kinderkakao-Kosmos. Nicht zu süß, nicht zu herb, mit einer Extraportion Kalzium und Haferdrinkpulver für cremige Konsistenz. Warm und kalt ein Hit. Und für Kinder jedes Alters geeignet. Wir verraten’s auch nicht. 

2. El Zimto – für Kinder, die’s spannend mögen
Wer denkt, Kinder mögen keine Gewürze, kennt El Zimto nicht. Der zarte Hauch von Ceylon-Zimt trifft auf 50 % Kakao und Dattelzucker – perfekt für kleine Gourmets, die über den Becherrand hinausschmecken wollen.

3. schlicht & ergreifend – wenn's pur sein darf
Zutaten: Bio-Kakao, Bio-Dattelzucker, echte Bio-Vanille aus Madagaskar und eine ganz dezente Prise Meersalz zum Abrunden. Punkt. Diese Sorte ist besonders für Kinder geeignet, die keine Experimente mögen – oder Eltern, die möglichst wenig Zusatzstoffe im Glas haben wollen. Auch als Basis für kreative Kakao-Kreationen wunderbar geeignet.

Und das Beste: Alle genannten Sorten sind vegan und ohne Industriezucker – weil Genuss und gutes Gewissen wunderbar zusammenpassen. Und wenn wir unseren Kindern das früh genug auf den Weg geben, werden sie uns das später auch danken. Denn gesund und lecker schließen sich nicht aus – gerade beim Kakao nicht!

Tobi: "Ich nehm einen von jeder Sorte. Für Vergleichszwecke natürlich."

Rosi: "Aha. Und der fünfte Becher ist dann... wissenschaftliche Nachprüfung?"– und worauf Eltern achten können.

 

FAQ

Ist Kakao gut für Kinder?

Kakao kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein, wenn er hochwertig, nicht mit Unmengen an Industriezucker gesüßt und in Maßen genossen wird. Er bringt von Natur aus Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe mit.

Welcher Kinderkakao ist der beste?

Ein Kakaopulver mit Bio-Kakao als Zutat ist definitiv unsere Empfehlung. Und am besten ohne Industriezucker, fair gehandelt und mit natürlicher Süße – wie "Schmecki", "El Zimto" oder "schlicht & ergreifend". Hier liegt der Kakaogehalt immer im mittleren Bereich und unseren „Schmecki“ haben wir extra für Kinder konzipiert!

Kakao für Kinder ohne Zucker?

Ganz ohne süß? Wird schwierig. Aber ohne zugesetzten Industriezucker geht's gut: mit Dattelzucker oder auch anteilig Xylit als natürliche Alternative. Wichtig ist, die Süße maßvoll zu halten. Wenn man in frühen Jahren schon auf den Zuckerkonsum achtet, dankt es der Körper auch später.
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